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DRK
 DRK-Landesverband Brandenburg e.V.
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Hoffnung schenken: DRK-Flüchtlingshilfe in Brandenburg
Wir vom Roten Kreuz sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen in der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die Opfern von Konflikten und Katastrophen sowie anderen hilfsbedürftigen Menschen unterschiedslos Hilfe gewährt, allein nach dem Maß ihrer Not. Im Zeichen der Menschlichkeit setzen wir uns für das Leben, die Gesundheit, das Wohlergehen, den Schutz, das friedliche Zusammenleben und die Würde aller Menschen ein.
Flüchtlingsarbeit ist somit eine unserer originären Aufgaben. Im Ausland leistet das Rote Kreuz Flüchtlingen Hilfe vor Ort. In Deutschland haben wir für und mit Flüchtlingen viele Angebote  entwickelt, um ihnen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und Teilhabe zu ermöglichen und sind als Rotes Kreuz an verschiedensten Stellen im Einsatz.
Berichte
Erstaufnahmeeinrichtungen
Beratung und Sozialarbeit
Suchdienst
Gesichter der Flüchtlingshilfe
Zahlen und Fakten

© Fotos: IRK, DRK, Iris Möker, Caroline Haga / IFRK, Jarkko Mikkonen / Finnish Red Cross

Was bedeuten die Grundsätze unter dem Zeichen des Roten Kreuzes?

Wir verpflichten uns, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei nicht nach Nationalität, Religion, sozialer Stellung oder religiöser überzeugung zu unterscheiden.

Wir helfen allen geflüchteten Menschen und setzen uns für einen menschenwürdigen Umgang ein - unabhängig von deren persönlichen Fluchtgründen.

Wir verpflichten uns der Enthaltung an politischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen. Aus dem Leitsatz des Rotes Kreuzes heraus verpflichten wir uns, Leben sowie die Gesundheit zu schützen und die Menschenrechte zu wahren.

Wir verpflichten uns auch, gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit zu fördern.

Rotkreuzarbeit mit Asylbewerbern in Brandenburg

Die Arbeit mit Asylbewerbern und Flüchtlingen gehört zu den Kernaufgaben der 18 DRK-Kreisverbände und des DRK-Landesverbandes in Brandenburg. Die praktische Arbeit stützt sich auf drei Schwerpunkte: Die Versorgung von Asylsuchenden, die Migrations- und Integrationsarbeit und den Suchdienst.

Im Rahmen der Nothilfe hat das Land Brandenburg das DRK im Spätsommer 2015 gebeten, in kürzester Zeit mehrere Außenstellen der Erstaufnahmeeinrichtung zu errichten und zu betreiben. Im August 2015 wurde in Eisenhütenstadt-Unterschleuse eine Zeltstadt für 500 Flüchtlinge errichtet, im September kamen eine weitere Zeltstadt in Doberlug-Kirchhain und in Potsdam der Standort an der Heinrich-Mann-Allee mit festen Unterkünften hinzu. Viele Ehrenamtliche und ungebundene Helfer sorgten dafür, dass binnen kürzester Zeit die Notunterkünfte mit Betten und Decken ausgestattet wurden und die Bewohner mit Kleidung versorgt werden konnten. Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch waren die Leichtbauhallen in Eisenhüttenstadt aufgestellt und das erste Kasernengebäude in Doberlug-Kirchhain renoviert und bezugsfertig. Anfang Dezember waren alle Flüchtlinge in Brandenburger Erstaufnahmeeinrichtungen in winterfesten Unterkünften untergebracht.
Zunehmend stellte das DRK hauptamtliche Mitarbeiter für die Betreuung und Versorgung in den Unterkünften ein, Anfang 2016 sind die Notunterkünfte nach und nach übergegangen in den Regelbetrieb. Dafür hat das DRK in Brandenburg eigens eine gemeinnützige GmbH, die "DRK-Flüchtlingshilfe Brandenburg gGmbH" gegründet. Dadurch lässt sich die Organisation der vier Standorte Doberlug-Kirchhain, Potsdam, Wünsdorf und Ferch einheitlicher und effizienter steuern. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt wird vom DRK-Landesverband Brandenburg gemeinsam mit dem Kreisverband Märkisch-Oder-Havel-Spree betrieben.

Weltweite Flüchtlingshilfe
Auch international setzt sich das DRK dafür ein, die Situation der Betroffenen zu verbessern - ob mit humanitärer Hilfe in Krisenländern wie Syrien oder Auffangstaaten wie dem Libanon oder Jordanien.

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