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Rettungshundestaffel (RHS)

Obwohl der Hund bereits seit Jahrtausenden Haus- und Arbeitstier des Menschen ist, sind Rettungshunde eine eher moderne Erscheinung. Ihre ersten Vertreter züchteten Mönche seit Mitte des 17. Jahrhunderts im Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard - die Bernhardiner. Ihre Aufgabe war es, verirrte oder im Schnee verschüttete Menschen zum Kloster zu führen.

Heute sind Rettungshunde-teams überall und fast täglich im Einsatz. In unseren Gegenden konzentriert sich die Arbeit dabei in erster Linie auf die Suche vermisster Personen in unwegsamem Gelände.

Ob Demenzkranke, Verunglückte oder Suizid gefährdete Menschen - ohne den Einsatz der Hundestaffeln ist eine erfolgversprechende Suche in den oft mehreren Quadrat-kilometer großen Gebieten gar nicht mehr möglich.
Ein gut ausgebildeter Rettungshund ist in der Lage, Menschen bis auf eine Entfernung von 1.000 Metern aufzuspüren. Ihn stören dabei weder extreme Temperaturen noch Lärm oder
Dunkelheit. Um dieses Niveau zu erreichen, sind die Anforderungen, die in der Ausbildung und im Training an Hund und Hundeführer gestellt werden, enorm. Denn schnell kann ein Fehler Menschenleben kosten.

Die "Verwendung von Hunden im Dienste des Roten Kreuzes" war bereits 1892 Titel eines Buches von dem Thiermaler Jean Bungartz, Leipzig.
Seit Verfassen dieses Buches sind mittlerweile über 100 Jahre vergangen. Die Verwendung von Such- und Rettungshunden spielte in den beiden Weltkriegen vornehmlich in Sanitätseinheiten eine Rolle und wurde in der Bundesrepublik Deutschland - außer bei der Bergwacht - im Deutschen Roten Kreuz nur von einigen Individualisten und Spezialisten betrieben.
Das beharrliche Bemühen dieser Individualisten, die ihren gut ausgebildeten Such- bzw. Rettungshund in die Aufgaben und Arbeit des Roten Kreuzes einbringen wollten, wurde schließlich belohnt.

Rettungshundeteams sind heute fast täglich im Einsatz, ob auf der Suche nach vermissten Menschen im unwegsamen Gelände oder in Trümmern eines Hauses.
Nicht mehr nur bei spektakulären Erdbeben sieht man diese Helfer bei ihrer schwierigen Arbeit.
Die Anforderungen, die an Hund und Hundeführer gestellt werden, haben sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren enorm vergrößert. Man kann ihnen nur mit einer qualifizierten Ausbildung gerecht werden. Das macht es notwendig, Möglichkeiten für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu schaffen, um die Qualität und Effizienz in der Rettungshundearbeit zu fördern.

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